Studienfahrt Bremen – Hamburg

Die diesjährige Studienfahrt führte der Verein zu den Häfen Bremen und Hamburg.

Der 1. Tag war dem „Neustädter Hafen“ in Bremen vorbehalten. Der Besuch sorgte schon durch die freundliche Begrüßung durch die Hafenverwaltung für gute Stimmung.

Beeindruckend ist die Größe des Hafens, bekannt als der größte Stückguthafen Europas.Hochseeschiffe aus Übersee waren Zentrum der Belade- und Abladeaktivitäten aus Westeuropa.Dieser Hafen besticht mit hoch technischen Belade- und Entladeeinrichtungen, wie zum Beispiel das Ansaugen von Rohren bei Verladen in Schiffe und in Eisenbahnwagen.Unterschiedliche mobile Geräten und Fahrzeuge sorgen für einen schnellen und sicheren Umschlag auch bei sehr schweren und sperrigen Stückgütern.

Ein Zeichen der Flexibilität ist die Lagerbewirtschaftung.Es wird nicht nur die Lagerfläche als Abstellort bedient, sondern es werden auch Reparaturarbeiten und Endfertigungen für die Kunden der Lagerware übernommen.

Hochqualifiziertes Personal, mit entsprechenden Schulungen und Fachkenntnissen sind Voraussetzungen für diese Arbeiten, die den Wert des Hafens erhöhen.
Am Abend erkundeten die Studienteilnehmer die herrliche Altstadt mit ihren historischen Bauten und statteten den Bremer Stadtmusikanten, ein metallischer Anziehungspunkt vieler Bremenbesucher, einen Besuch ab.

Ein Griff auf die Füße des Esels – so die Sage – verspricht Glück.

Die Rolandstatue in der Nähe des Rathauses, das Wahrzeichen von Bremen, verbindet die Worte Freiheit in der Geschichte Bremens, die als Denkmalschutz und gemeinsam mit dem Rathaus zum UNESCO – Weltkulturerbe erklärt worden sind.

Eine Führung durch den altehrwürdigen Rathauskeller wurde durch die Verkostung von auserlesenen Weinen abgeschlossen.

Im Anschluss wurde die teilnehmende Gesellschaft von Herrn Michael SKIBA, Marketingleiter des Bremer Hafens, zu einem vorzüglichen Abendessen im vornehmen Kaisersaal des Rathauses vom Port Bremen eingeladen.

Der 2. Tag war dem Besuch des „Bremerhavens“ gewidmet.
Der 4. größte Hafen Europas, der an der Weser mit Zufahrt in die Nordsee gelegen ist. Bekannt ist, dass dieser Hafen mehr als 2 Millionen Autos für Import und Export abfertigt.
Größtenteils werden bei Be- und Entladungen von Autos Frauen als Fahrerinnen eingesetzt.
Diese fahren in einem sichtlich rasanten Tempo von und zu den Schiffen.
Damit wird auch eine hohe Beschäftigungsquote von Frauen im Hafen gewährleistet und auch geschätzt. Hinsichtlich der Benutzung der Eisenbahn verfügt der Hafen über eine ausgedehnte Infrastruktur der Eisenbahn.

Viele parallele Eisenbahngeleise stehen sowohl den Seehafenschiffen als auch Gütern des Landverkehres zur Verfügung.

Der Ro-Ro- Verkehr wird daher sehr intensiv im Eingangs- als auch im Ausgangsverkehr in Anspruch genommen.
Den Abschluss der Führung durch das Hafengelände wurde mit einem ausgezeichneten Vortrag von Herrn Kommerzialrat Alfred WOLFRAM, selbständiger Vertreter des Bremerhavens in Österreich mit einer Einladung zu einem Mittagsbuffet des Bremerhafens, beendet.

Der Präsident unseres  Vereines Herr Franz HOFBAUER bedankte sich bei der Geschäftsführung des Hafens, Herrn Michael SKIBA für die herzliche Aufnahme und der gut geplanten und auch von den Fachleuten ausgeführten Führung durch das Hafengelände, die sehr gewaltige Eindrücke bei unserer  Studiengruppe hinterließen.

Der 3. Tag galt dem Besuch der Elbphilharmonie in Hamburg.

Die Führung dieses sehr imposanten Baues wurde zwar vorzeitig wegen Schlechtwetter abgebrochen.

Dennoch waren die Ausführungen in diesem Rahmen sehr informativ.

Der Rundblick auf das gesamte Hafengelände zeigte die großartige Kulisse von Hamburg.

Der 4. Tag stand einem Teil der Studienfahrtteilnehmer als „Freier Tag“ zu Verfügung, der mit einer Bootsfahrt durch das Hafengelände mit der Ansicht der Hamburger Elbphilharmonie beendet wurde.

Johannes Holzgethan