Frohe Weichnacht 2016

Vdt Weihnachtsfeier 2016

Studienreise Budapest-Györ

Mitgliederversammlung 10. Mai 2016

Ladungssicherung 2016

Auf Einladung des Wiener Hafens, ausgesprochen von Frau Prok. MICHAELA SPIELER, fand eine Präsentation des VdT mit dem Thema „LADUNGSSICHERUNG“ statt.

Vortragender: Herrn GERHARD NIEDERLEITNER, ADR-Beauftragter der Firma Billitz.

Die Organisation dieser Veranstaltung übernahm Herr GF ALEXANDER FREIL, Spedition Rhenus, Mitglied des VdT.

Zu Beginn begrüßte der Präsident des VdT, Herr FRANZ HOFBAUER Frau Prokuristin MICHAELA SPIELER, dankte ihr für die Einladung und die zur Verfügung stehenden Mitarbeiter Frau MAGDALENA MÖRTELMAYR und Herrn SEBASTIAN POPPE, die mit je einer Gruppe von 20 Personen eine Führung durch das Hafengelände übernahmen.

Die angehenden Speditionskaufleute wurden vom Präsidenten Herrn FRANZ HOFBAUER besonders herzlich begrüßt, ebenso die Berufsschullehrer/in der Berufsschule für Transportfachleute, Herr THOMAS SCHMIDT und Frau NINA EDER, welche die Schüler zu dieser wichtigen Präsentation begleiteten.

Der ADR-Beauftragte Herr GERHARD NIEDERLEITNER hielt einen humorvollen, aber sachlich hochqualifizierten Vortrag über die Ladungssicherung und übergab zur Orientierung Unterlagen an die Teilnehmer.

Er betonte, dass diese schwierige Materie unterschiedlich für alle Verkehrsträger zu betrachten sind und auch bei Verfehlungen bei der Verladung rigorose Folgen haben, die nicht nur finanzielle sondern auch strafrechtliche Bedeutung haben.

Nach dem Vortrag wurden bei einer Lagerbesichtigung und auch bereits verladene Güter im Eisenbahnbereich und einem Binnenschiff die wesentlichen Merkmale eines sicheren Transportes besprochen.

Ein Mitarbeiter der Spedition Multinaut, Herr NIKLAS BERGER, unterwies die Teilnehmer mit entsprechenden praktischen Hinweisen und stellte sich auch deren Fragen mit fachlicher Kompetenz.

Nach dem theoretischen und dem praktischen Teil zur Umsetzung wurde den Teilnehmern von Herrn GERHARD NIEDERLEITNER eine Teilnehmerbestätigung zu diesem Kurs übergeben.

Der Kurs wird sicherlich dazu beitragen, dass die zukünftigen Spediteure dem Thema Ladungssicherung große Bedeutung und Sorgfalt widmen.

Der Präsident; HERR FRANZ HOFBAUER bedankte sich zum Abschluss für das große Interesse und der Teilnahme der Lehrer/in und der angehenden Speditionskaufleute.

Einen besonderen Dank sprach er den Vertretern des Wiener Hafens für aufmerksame Betreuung aus.

UNIQA Besuch

Bericht zum Besuch der UNIQA am 15.3.2015

Am 25.3.2016 fand in der Zentrale der UNIQA Versicherung ein Vortrag über die Transportversicherung in Verbindung mit einer Führung durch das moderne Unternehmensgebäudes statt.

Herrn BEISZER von der Unternehmensleitung gelang es, die Teilnehmer des VdT von der grandiosen Bauleistung des Gebäudes zu begeistern. Schon die organisatorischen Überlegungen des Bauwerkes mit den raffinierten, technischen Details und die praktische Handhabung der Anlage, verbunden mit dem Leben der Mitarbeiter, sorgten für Staunen und Bewunderung. Dass die Aussicht rund um auf Wien den Abschluss dieser Führung bildete, machte diese Führung zu einem Erlebnis.

Herr Dr. Arnold GUSENBAUER führte uns mit seinem exzellenten Vortrag in die Fachmaterie der Transportversicherung. Nach der allgemeinen Einleitung stellte er die Notwendigkeit zum Abschluss einer Transportversicherung mit Beispielen den Besuchern vor. Dass dabei die Lieferklauseln eine der wesentlichen Voraussetzungen für den Abschluss einer Transportversicherung sind, wurde von dem Vortragenden betont und auch gefordert. Die Aufgaben des Versicherungsunternehmens besteht vor allem in der Beratung und auch der Erfüllung des Versicherungsvertrages. Praxisbeispiele der Teilnehmer wurden von Herrn Dr. Arnold GUSENBAUER gerne behandelt und kommentiert, dabei entstand eine rege Diskussion, die den Vortrag sehr interessant abrundete.

Der Präsident Herr Franz HOFBAUER, bedankte sich sehr herzlich bei dem Vortragenden Herrn Dr. Arnold GUSENBAUER  für die Einladung der Teilnehmer des VdT und für die gastliche Aufnahme im Hause UNIQA.

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„Good Morning Iran“:

Jede Menge neue Chancen für Österreich

Die Abklärung der Verkehrsbeschränkungen bleibt ein wichtiges Thema im Iran-Verkehr. Das war der Grundtenor auf einem Informationsabend im Spartenhaus der Wirtschaftskammer Wien, bei dem die Vortragenden auch noch auf andere für Exporteure und Spediteure wichtige Aspekete aufmerksam machten.

WIEN. Unter dem Titel „Der Iran ist zurück am Markt: Die neuen Marktchancen als Herausforderung und Chance für Transport- und Zolllogistik“ fand am 18. Februar im Spartenhaus der Wirtschaftskammer Wien ein Informationsabend über einen Markt statt, in den zahlreiche heimische Exporteure große Hoffnungen setzen. Knapp 70 Vertreter aus der Speditionsbranche und aus der verladenden Wirtschaft nahmen an der Gemeinschaftsveranstaltung der Sparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Wien, des Vereins der Transportfachleute (VdT) und der Österreichischen Verkehrszeitung teil, die in erster Linie im Zeichen der Bewusstseinsbildung gestanden hat.
Mag. Davor Sertic, seit dem Vorjahr Obmann der Sparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Wien, verknüpfte seine Begrüßungsworte mit der Hoffnung, dass der Iran vielen österreichischen Unternehmen – darunter auch den Speditionen – neue Chancen für interessante Geschäfte eröffnet. Die Chancen dafür sind gut. In dem knapp 80 Mio. Einwohner beherbergenden Land in Vorderasien herrscht ein enormer Modernisierungsbedarf. Etwa 80 Prozent der Industriestruktur sind veraltet. Dazu kommt die Aufgeschlossenheit der jungen Bevölkerungskreise gegenüber westlichen Konsumgütern. Wenn das nach der erfolgreichen Anbindung der iranischen Banken an das SWIFT-System für den Nachrichten- und Transaktionsverkehr von weltweit mehr als 10.000 Banken und der Wiedereinführung der Dokumenten-Akkreditive als Instrument der Zahlungssicherung nicht rasch wieder den Warenhandel mit diesem Land ankurbelt, was dann!
Freilich bleibt der Iran aus speditioneller Sicht ein spannender Markt. Jedenfalls gelten für Lieferungen in dieses Land verschärfte Verhaltensmaßregeln. „Aber das bekommt man in den Griff, wenn alle involvierten Partner wissen was zu tun“, relativierte Michael Forster von der Zenit Spedition in seinen Ausführungen. Als besonderes Kriterium nannte er die genaue Prüfung der Begleitpapiere sowie der Warenempfänger mitsamt ihrem Umfeld. Alle Dokument müssen stimmen und auch die Wahl der iranischen Partnerspedition sollte mit Bedacht erfolgen. In ihren Verantwortungsbereich fallen alle Prozesse im Zusammenhang mit der Verwahrung und Ausgabe der Importsendungen im iranischen Zolllager.
Der Markt sei nie zur Gänze von der Bildfläche verschwunden, aber doch extrem geschrumpft, berichtete Arnulf Schöberl in seiner Funktion als Leiter Verkauf und Marketing der Lufthansa Cargo Österreich. Laut inoffiziellen Angaben stand der Iran im Jahr 2015 für ein weltweites Luftfrachtaufkommen von 30.000 Tonnen – verteilt auf 50.000 Sendungen – gut. Dem gegenüber standen in Saudi Arabien rund 500.000 Sendungen zu Buche. Vor diesem Hintergrund rechnet Arnulf Schöberl mit einer Verdoppelung des Aufkommens in relativ kurzer Zeit. Nach seiner Einschätzung sollte das Geschäft insgesamt über alle Warengruppen hinweg einen Aufschwung erleben. Die Lockerung der Sanktionen in bestimmten Geschäftssegmenten wird zusätzliche Impulse geben. So arbeitet die Lufthansa Cargo derzeit intensiv an der Aufhebung des Embargos für Valoren. Davon kann auch die Austrian Airlines profitieren, deren weltweite Frachtkapazitäten von der Lufthansa Cargo vermarktet werden. Im Sommerflugplan 2016 fliegt die Fluggesellschaft von Wien ausgehend zweimal täglich nach Teheran und viermal wöchentlich auf der neuen Route nach Isfahan.
„Die Abklärung der Verkehrsbeschränkungen ist ein wichtiges Thema im Iran-Verkehr“, betonte Johann Widhalm, Country Manager Österreich von KGH Customs Services. Dieses Thema werde teilweise viel zu locker genommen, was allen Beteiligten in der Transportkette in krassen Fällen einen beträchtlichen Schaden zufügen könne. In diese Kerbe schlug auch Georg Krenkel, Vorsitzender der Geschäftsleitung Helvetia Transport, mit dem eindringlichen Appell, wonach sowohl die Exporteure als auch die Speditionen jeden Transport einer strengen Vorprüfung unterziehen müssen, um auf Nummer sicher zu gehen.
Ein weiteres nicht unerhebliches Detail brachte Dr. Josef Traxler vom Versicherungsbüro Fiala zur Sprache. Er machte in seiner Präsentation auf den Umstand aufmerksam, wonach Transporte zu iranischen Importeuren eine verpflichtende lokale Deckung erfordern. Dadurch bedingt komme es zu einer Einschränkung der Lieferkonditionen dahingehend, dass die Vereinbarung von Kontrakten unter Anwendung der Incoterms-Klauseln CIF (Kosten, Versicherung und Fracht benannter Bestimmungshafen) und CIP (Frachtfrei versichert benannter Bestimmungsort) unzulässig sind. Außerdem warnte Josef Traxler eindringlich vor Initiativen zur Umgehung der bestehenden Versicherungsverbote, weil dieser Schuss sehr leicht nach hinten losgehen kann!

BT 1: Georg Krenkel, Johann Widhalm, Josef Traxler, Davor Sertic, Joachim Horvath und Michael Forster (von links).

BT 2: Das Luftfracht-Geschäft mit dem Iran könnte sich mengenmäßig rasch verdoppeln.